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Sunday29 January 2023

Widrigkeiten beim Zukauf oder Verkauf von Wertpapieren

Unbeständigkeit

Die Kurse von Anteilscheinen weisen im Zeitintervall Fluktuationen auf. Das Maß der Schwankungen binnen einer bestimmten Zeitdauer wird als Wandelbarkeit bezeichnet. Die Auswertung der Wechselhaftigkeit erfolgt vermittels historischer Informationen nach spezifischen statistischen Prozeduren.

Je höher die Unbeständigkeit eines Wertpapiers ist, desto stärker schlägt der Kurs nach oben und unten aus. Die Vermögensanlage in Anteilscheinen mit einer hohen Wechselhaftigkeit ist letzten Endes riskanter, weil sie ein höheres Verminderungspotenzial mit sich bringt.

Liquiditätswagnis

Die Bonität einer Kapitalanlage beschreibt die Opportunität für den Geldgeber, seine Vermögenswerte unverwandt zu marktgerechten Preisen zu veräußern. Dieses ist normalerweise dann der Fall, sofern ein Anleger seine Wertpapiere verkaufen kann, ohne dass bereits ein gewöhnlich großer Verkaufsauftrag zu fühlbaren Kursschwankungen führt und allein auf offensichtlich niedrigerem Börsennotierungsniveau abgewickelt werden kann.

Prinzipiell sind Umfang und Tiefe eines Marktes bedeutend für schnelle und problemlose Handelspapiertransaktionen: Ein Markt verfügt über Tiefe, für den Fall, dass eine Vielzahl offene Verkaufsaufträge zu Preisen direkt über dem dominierenden Preis im Markt vorliegend sind und andersherum eine große Anzahl offene Erwerbsaufträge zu Preisen unmittelbar unter dem aktuellen Börsennotierungsniveau. Als breit mag ein Markt deklariert werden, sobald diese Aufträge nicht nur zahlreich sind, sondern sich ferner auf hohe Handelsmengen in Beziehung stehen.

Angebots- und nachfragebedingte Illiquidität

Für Widrigkeiten beim Zukauf oder Verkauf von Wertpapieren mögen enge und zahlungsunfähige Märkte verantwortlich sein. In vielen Fällen passieren tagelang Notationen an der Wertpapierbörse, ohne dass Umsätze stattfinden. Für selbige Wertpapiere existiert zu einer bestimmten Quotation nur Angebot (Briefbörsennotierung) oder allein Nachfrage (Geldquotation). Unter solchen Umständen ist die Realisierung eines Zukaufs- oder eines Verkaufsauftrages nicht augenblicklich, lediglich in Teilen (Teilexecution) oder lediglich zu unguten Bedingungen realisierbar. Weiters können hieraus höhere Abwicklungskosten entstehen.

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