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Wednesday17 August 2022

Gefahr-Herzkrank

Bisweilen beginnt das Herz ohne besondere körperliche Aufwendung unregelmäßig und geschwind zu schlagen.

Nahezu jeder und gerade ältere Menschen haben im Laufe des Lebens bereits einmal das Herzstolpern erlebt. Viele antworten mit Ratlosigkeit und Ängsten auf die Besonderheiten ihres Herzschlags. Wenn der Herzschlag von einer alltäglichen Herzschwingungszahl zwischen 60 und 100 Schlägen pro Minute jäh auf eine extrem hohe oder äußerst niedrige Schwingungszahl umschlägt, mag eine Herzrhythmusstörung der Anlass sein.

Die häufigste Qualität ist das Kammerflimmern. Es ist extrem wichtig, Kammerflimmern beizeiten zu identifizieren und zu adressieren. Nur so können bedeutsame Folgen wie ein Hirninfarkt verhindert werden.

Das Herz existiert aus zwei Vorhöfen und zwei Hauptkammern. Elektrische Auslöser bewirken dafür, dass sich der Herzmuskel turnusmäßig zusammenzieht und entspannt. Der sotitulierte Sinusknoten ist in diesem Fall der Taktgeber für den Kardialrhytmus. Beim Kammerflimmern kreisen in den Herzvorhöfen elektrische Exzitationswellen mit einer Häufigkeit von bis zu 350 Schlägen für die Minute.

Sie bringen den Herzrhythmus absolut durcheinander. Die Vorhöfe können sich nicht mehr kontrahieren, sie "flimmern" einzig noch und stützen das Herz nicht mehr beim Pumpen. Maximale Bedrohung: Hierbei verringert sich die Herzleistung um bis zu 20 V. H.. Die Pumpleistung vollbringen allein noch die Ventrikel.

Überwiegend tritt Kammerflimmern erst einmal in einem Anfall auf, im Zuge dessen das Herz in Arhythmie gerät und mit einem Herzschlag von bis zu 160 Schlägen und mehr je Minute rast. Betroffene leiden unter Unruhe, Angstgefühlen und Atemnot. Bei vielen Individuen reproduzieren sich die Anfälle während der Leiden in laufend kürzeren Abständen.

Als Folge existiert die Gefahr, dass das Herz keinesfalls mehr in den üblichen Rhythmus zurückspringt. Beim Vorhofflimmern mögen sich Blutgerinnsel formen. Werden jene vom Blutstrom weitergetragen, mögen sie Blutadern verschließen, beispielsweise eine Gehirnblutader: Gehirninfarkt. Das Herzrasen beim Kammerflimmern mag darüber hinaus das Herz beschädigen und eine Herzinsuffizienz auslösen.

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