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Friday03 December 2021

Krank-Senföl hilft

Infizierungen werden in der Praxis in der Regel mit Antibiotika behandelt. Der heilende Erfolg wird hierbei aber mit einem unguten Nebenwirkungsspektrum und dem Fährnis der Entfaltung immuner Keime erkauft.

Wegen der gefahrenträchtigen Erhöhung von Antibiotikaresistenzen raten unterdessen immer mehr Profis von einer allzu großzügigen Verordnung dieser Wirkstoffe ab und stimmen dafür, bei unkomplizierten viralen und bakteriellen Infizierungen auf phytokurative Optionen auszuweichen - zum Beispiel Senföle.

Dabei sind erst einmal diejenigen Heilmittel von Bedeutung, deren ärztliche Effizienz anhand entsprechender Studien akademisch protokolliert ist.

Senföle haben auffällige antimikrobielle Eigenarten. Wie unterschiedliche In-vitro-Studien beweisen, entwickeln etwa die in Kapuzinerkressenkraut und Meerrettichwurzel beinhaltet Senföle eine pointiert keimhemmende Reaktion contra insgesamt mehr als 10 ärztlich relevante Bakteriumarten, darunter auch brisante Krankheitserreger wie MRSA (Methicillin-resistente Staphylococcus aureus).

Senföle vermehren sich im Körper speziell in Harnblase und Lunge an. Deswegen ist die Vorannahme rechtmäßig, dass sie erst einmal bei bakteriellen Atemwegs- und Harnwegskontaminationen als eine effiziente und gut verträgliche Option zu Antibiotika gehandelt werden können.

Ebenso ist für diese pflanzlichen Wirkstoffe, im Gegensatz zu chemischen Antiinfektiva, nicht zuletzt nach Langzeittherapie keine Resistenzentfaltung bekannt.

Senföle zählen zu den sogenannten nachgeordneten Pflanzenstoffen, die von dem Gewächs als Protektion, zum Beispiel vor Fressangriffen durch Schädlinge oder zur Abwehr gegen krank machende Mikroben, gebildet werden. Gerade reich an Senfölen ist die Gruppierung der Kreuzblütler (Brassicaceae), zu deren bekannten Vertretern Meerrettich, Radieschen und Senf gehören.

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