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Wednesday28 September 2022

Wechselbeziehungen zwischen Einzelwesen und Soziale Umgebung

Die Bestimmungsfaktoren der Weiterentwicklung sind Vererbung, Umgebung und Selbststeuerung.

Kongenital sind strukturell-genetische wie noch separat-genetische Merkmale, ferner bestimmte Instinkte und Erbgegebenheiten. Auf Grund der Reifung entwickeln sich die Erbanlagen im

organischen Bereich und formen die Prämisse und Voraussetzung für die Verwirklichung neuer Verhaltensformen, zum Beispiel Gehen, Sprechen, Denken. Ohne dazugehörendes Wachstum des Körpers und Entwicklungsverlauf von Gehirn und Nervenzellen ist die Beschaffung dieser Verhaltensformen unmöglich.

Die Wechselbeziehungen zwischen Einzelwesen und Soziale Umgebung zeigen sich vor allem in Lernabläufen. Lernen wird in diesem Zusammenhang ganz verallgemeinernd definiert als Verhaltensänderung oder Entstehen neuer Verhaltensformen als Erwiderung auf bestimmte Milieueindrücke. Es hängt davon ab, ob die vermittelten Milieureize geordnet oder zufällig einen Lernvorgang herbeiführen, werden unterschiedliche Arten des Lernens unterschieden. Damit man schlechthin etwas erlernen kann, müssen bestimmte biologische Bedingungen erfüllt sein: Die Feinstruktur der Gehirnrinde, das heißt ein dichtes Netz von Nervenfaserrelationen, muß vermittels eines vollkommenen Lern- und Reizangebotes realisiert werden.

Erlernen und Weiterentwicklung der Gehirnstrukturen haben eine deutliche gegenseitige Wechselbeziehung. Das Neugierdeverhalten und die spontane Funktionsübung sind sonstige biologische Grundlagen des Erlernens.

Die beiden entscheidenden Merkmale allen Lernens sind das Induzieren (Verallgemeinern einer Lernerfahrung) und das Differieren (Unterscheiden ähnlicher Reizsituationen).

Essenzielle Formen des Erlernens sind die bedingte Reizreaktion bzw. die abhängige Entgegnung beim Menschen und die instrumentale Konditionierung; sie kommen ebenso bei Tieren vor.

Bei der bedingten Reflexreaktion (klassische Programmierung) geht es darum, auf Vorsignale zu erwidern. Meistens handelt es sich um Lernprozesse im biologischen Bereich; aber außerdem im psychischen Bereich sind bedingte Reaktionen möglich (Abwehrverhalten).

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