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Wednesday11 December 2019

Systemdistinktionen - Denken

Wahrnehmung von Systemen

Eine Gegebenheit, ein Etwas, ist keinesfalls von sich aus ein System, statt dessen das, welches wir als System benennen, und das, welches wir als Teil hinterfragen, hängt von unserer Wahrnehmung ab. Je nach der Rezeption, die vermittels Erfahrungen, Interessen, Anliegen mitbestimmt wird, stellen sich für unterschiedliche Menschen Systeme verschieden dar.

Grenzlinie n eines Systems

Die Limitationen eines Systems vis-à-vis seiner Soziale Umgebung sind keinesfalls etwas Gegebenes, stattdessen sollen sie gedanklich konstruiert werden. Systemdistinktionen sind tendenziell unkompliziert bei klar erkennbaren physischen Beschränkungen, diffizil jedoch, bei gedanklichen Gebilden.

An welchem Ort beginnt bzw. endet das System Verwandtschaft? Gehören etwa die Hauswirtschaftshelferin, die Zugehfrau dazu oder keineswegs?

Systemisches Hinterfragen

Zum systemischen Denken gehört die Zusammenführung von
...analytischem Denken.
Das zu begründende Objekt wird in Bestandteile zertrennt, erklärt und wieder zu einem Ganzen zusammengefügt gefügt.

...und synthetischem Denken
Das zu erklärende Objekt wird in einem überlegenen Rahmen betrachtet. Von dieser Perspektive aus wird die Aufgabe des Einzelteils in der Vielfalt gezeigt.

Ziele von Modellen

Modelle müssen Probleme in eine zusätzliche Präsentationsform interpretieren und zwar solcherart,

dass sie überblickbarer und leichter verwendbar werden,

dass die zentralen Eigenschaften der Problemlage weiterbestehen. Das Modell soll dem Original unter Beachtung von Aufgaben, Konsistenzen oder Handeln vergleichbar sein.
 
Modellarten

Stoffliche Modelle sind z. B. Flugzeugmodelle zur Kalibration des Luftwiderstands. Mit stofflichen Modellen können Versuche durchgeführt werden.
Linguistisch-semantische Modelle wie z. B. Darstellungsmodelle, mittels dessen reale Objekte deskriptiv erfasst werden sollen. Prädiktionsmodelle, mit deren Beistand die Effekte anderweitiger Voraussetzungen durchgespielt werden (Simulation).
 
Maßnahmen bei der Modellausbildung

Erfassen der essenziellen Merkmale, der wichtigsten Daten eines Kontextes;
Sortieren und Gliedern der Besonderheiten.
Abstraktion der Besonderheiten.
Nachforschung nach einem adäquaten Modell.
Übertragung der Merkmale des Modells auf den Kontext.

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