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Friday03 December 2021

Erwachsenenlebensabschnitt

Die Frage nach den besonderen Eigenschaften des Erwachsenenlebensabschnitts in der Komparation etwa zum Jugendlebensabschnitt und zum Alter nicht einfach zu beantworten ist.

Verschiedene Herangehensweisen ergeben teils verschiedenartige Ergebnisse und bisweilen gar Kontradiktionen. Festzuhalten ist: Es gibt keine lebensaltersmäßige Festsetzung des benannten Erwachsenenlebensabschnitts, mehrheitlich ist das Zeitintervall von 20 oder 22 bis 60 oder 65 Jahren adressiert.

Eine Erkenntnis des Erwachsenenlebensabschnitts ist einzig dann in adäquater Weise machbar, sofern wir diese Lebensabschnittsspanne als Baustein eines gesamten Lebenslaufs betrachten, welcher seine wesentlichen Determinanten aus dem zuvor gelebten Leben und den Auswirkungen, denen jenes Leben unterlag, aufnehmen hat.

Weitere wichtige Bestimmungsgrößen sind: die allgemeine aktuelle Gegebenheit, Einnahmen, Berufstätigkeit, Familienstand usw. Die Bedeutung der Faktoren ist bedeutender wie die endogenen Reifungsverläufe wie noch der die Bedeutung des Lebensalters in Jahren.

Die Abweichungen zwischen den einzelnen Personen dieser Gruppe sind größer als in einem vorangegangenen Lebensalter; folglich ein weiterer Auslöser für die schwierige Beschreib der Erwachsenen als Gruppe.

Eine Phasenlehre der menschlichen Biografie, welche innen entstehende Entfaltungsverläufe zum elementaren Bestimmungsmerkmal nimmt, entspricht keinesfalls den derzeitig sicheren Kenntnissen. Weder die Distinktion einzelner Phasen noch deren Beschreibung sind sicher und unstreitig ausführbar.

Dies gilt im Übrigen für Krisen, welche nach einigen Ansätzen den Wandel von einer Phase zur anderen charakterisieren. Es gibt keine imperativen Krisen in der Entwicklung des Erwachsenen. Darüber hinaus haben Krisen eher in der psychologischen und sozialen oder gesundheitlichen Lebenslage eines Menschen ihre Substantiierung als in von innen kommenden Prozessen.

Entsprechend unzureichend wie die Phasenlehre ist die Betrachtungsweise, die von benannten Übergangsphasen ausgeht. Wohl meidt er die schwerwiegende Verbindung zu von innen kommenden Prozessen, doch kann desgleichen er zu gewissen Beschaffenheiten führen, welche der Individualität des Lebens nicht gerecht werden.

Wandlungsphasen, wie zum Beispiel die Wechseljahre oder die Pensionierung, werden extrem ungleich und mit merklich individuellen Hervorhebungen erlebt als obendrein verarbeitet.

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