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Friday03 December 2021

Empathie ist stark in uns verwurzelt

Es ist stark in uns verwurzelt und befällt uns derart ungeplant wie Beklommenheit. Ohne Bedauern gäbe es keine keine Hilfsbereitschaft untereinander. Ein unbarmherziger Erdenbürger wird meist als unsympathisch empfunden. Wir selbst möchten dennoch auf gar keinen Fall jene Gefühlsregung in anderen stimulieren.

Denn Bedauern hat eine Schattenseite. Alljährlich zelebrieren Kinder St. Martin, der mit seinem Pferd durch die Winterlandschaft reitet und von einem ausgefransten Armen am Pfad um Beistand anfleht wird.

Der gute Mann erwäg nicht lange, zerschlitzt seinen warmen Überhang mit dem Schwert und schenkt die eine Hälfte dem Armen.

Die entgegenkommende Tat trägt ihm bis jetzt Anerkennung ein – und den Kindern Zuckerwaren. Abwandlungen von Mitgefühl sind die Münzen, welche wir in die Kopfbedeckung eines Armen fallen lassen, oder die Geldgeschenküberweisungen für Hilfsprojekte.

Das lebendige Mitgefühl hat nicht lediglich im Christentum eine langwährend Überlieferung, stattdessen ist sie in allen religösen Überzeugungen verankert. Wahrhaftig ist es ein uraltes, zutiefst verwurzeltes erbliches Programm, welches scheinbar bereits den Steinzeitmenschen das Überdauern der eigenen Gattung absichern sollte.

Gerät ein Mitglied des eigenen Sippschafts in eine bedrohliche Notlage, rumoren außerdem bei den anderen Mitgliedern die Alarmglocken, und ebendiese machen Anstalten, den lebensgefährlichen Status abzustellen, indem: im Kampf versus der Übermacht der Natur wird jedes Gruppenmitglied beansprucht und der Verlust eines Artgenossen schwächt die Schar.

Empathie scheint wie Angstgefühl, eine altertümliches Empfindung zu sein, welche im ältesten Konstituens des Gehirns in Erscheinung tritt, mithin im limbischen System, das instinktive Effektsmuster lostritt. Haben wir Angstgefühle, dann wollen wir davonrennen. Überwältigt uns Anteilnahme, dann wollen wir hinsausen, etwas Brauchbares dagegen verrichten.

Der Erdenbürger ist als soziales Wesen auf seine Artgenossen dependent. Allein kann er nicht wirklich überleben. Beileid hilft, Krisensituationen und Aggressionen in der Horde zu verwinden. Das gilt bis zum heutigen Tag. Mit der Fortentwicklung hat daher jede Gesellschaft ein Ordnungsprinzip der Nothilfe ausgetüftelt... aus aus reiner Selbsterhaltung, weil jeder einmal in Notlage geraten kann.

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