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Friday24 May 2024

Probeläufe in der Entwicklungspsychologie

Die Entwicklungspsychologie wendet diverse Methoden an, um zu ihren Forschungsresultaten zu kommen. Wichtig ist unterdies, dass vermöge geeigneter Verwendung maximale Unbefangenheit erzielt wird. Eine unverzichtbare Funktion ist die Verhaltensbeobachtung in der ungekünstelten Situation; geeignete Resultate ergeben sich in diesem Fall indes nur,

falls die zu verzeichnenden Verhaltensweisen bewusst und planmäßig wahrgenommen, wennmöglich gleichfalls protokolliert werden.

Die Verhaltensrekognoszierung erstreckt sich im Normalfall auf eine beschränkte Zeitdauer. Spezialfälle sind die Dauerobservation und das Urne Sampling (Urnenmodell, Zufallstichprobe). Vor allem gefühlsmäßige und soziale Verhaltensweisen ebenso wie Spiel- und Wirkungsformen werden mit dieser Prozedur aufgezeichnet.

Die Verhaltensbeobachtung bei kontrollierten Bedingungen setzt eine Untersuchungs- und eine äquivalente Kontrollgruppe voraus. Erst unter Einsatz von des Vergleichs der beiden Gruppen kann erfasst werden, welche Folgen mit Hilfe der kontrollierten Konditionen zustandegekommen sind.

Experimente in der Entwicklungspsychologie sind in erster Linie die Leistungs- und Prüfprobeläufe, auf Grund derer quantitativ fassbare Leistungen aufgenommen werden sollen. Immer wieder werden sie durch ein Erprobungsgepräch ergänzt, um näheren Einblick in die Anreize des Handelns zu erhalten. Eine alternative Opportunität, zu entwicklungspsychologisch relevanten Resultaten zu kommen, ist die Analyse werturteilsfreier Gebilde und die Fragebogenroutine.

Zur Untersuchung von Wandlungen in der Zeit wird die Querschnittroutine (Erhebung und Vergleich von diversen Altersgruppen) und die Längsschnittfunktion (kritische Auseinandersetzung von Einzelindividuen über längere Spannen) oder gleichfalls eine Zusammenstellung der beiden Methoden angewendet.

Die essentiellen Merkmale der Entwicklungsverläufe sind die Distinktion (Vervollkommnung von Funktionen), die Eingliederung  (Beziehungszusammenhänge formen), Zentralisierung (zunehmend zentrale Regelung des Verhaltens und Reduzierung des anhand von Zufalligkeiten hervorgerufenen Reagierens), Ausformung von Beschaffenheiten in allen psychischen Sektoren sowie Festigen von Gewohnheiten, Eigenschaften, Haltungen und Einstellungen.

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