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Wednesday19 June 2024

Erziehung zur Eigenständigkeit der Kinder

Mit 5 Jahren können Kinder ihre Leistungsfähigkeit meist relativ vorurteilsfrei bewerten, wenn auch die Leistungsbereitschaft von Kind zu Kind besonders verschieden ist. Leistungsbereitschaft ist gekoppelt mit der Lebenskraft des Kindes wie noch vom pädagogischen Stil der Erziehungsberechtigten.

Ermunterung, Bildung zur Eigenständigkeit und Lob für gute Leistungen begünstigen positive Leistungsanregung wie noch hohes Aspirationsniveau. Andererseits wird letztere mittels Begrenzung der Autonomie und Kritik herabgesetzt.

Ein wesentlicher Schritt im Eingliederungsprozess ist die Gewissensentstehung. Sie erfolgt vermittels Internalisieren von Richtwerten und Werten anhand der Identifikation mit Individuen, zu denen eine positive gefühlsmäßige Beziehung besteht. Beim Kleinkind sind dieses die Erziehungsberechtigten. Die Stimme der Erziehungsberechtigten entwickelt zur Stimme des Gewissens. Obgleich das menschliche Gewissen als Anlage vorliegt, mag es sich jedoch nur zufolge Lernprozesse realisieren. Von der pädagogischen Gewandtheit der Erziehungsberechtigten hängt es ab, wie gedeihlich Normen und Werte interiorisiert werden und in wie weit demzufolge die persönliche Dynamik beeinträchtigt wird.

Liegt die Hervorhebung des Führungsstils auf Meriten, verläuft der Eingliederungsprozess in der Regel vorteilhaft, mit dem Ergebnis transparenter Gewissensbildung und zuverlässiger Umweltorientierung. Liegt dagegen die Hervorhebung auf Bestrafung und Strenge, formen sich psychische Spannungen: Die Annäherung zum Erzieher wird ambivalent, das zwischenmenschliche Erlernen besteht mehrheitlich aus einem Umgehungsverhalten. Negative Konsequenzen für die Gewissensausbildung haben ebenso Inkonsequenz, Deprivation oder das Fehlen von gefühlsmäßiger Bindung an eine Beziehungsperson, den kompletten Integrationsprozess wie noch die übrige Persönlichkeitsdynamik.

Der pädagogische Stil ist schichtgekoppelt. In der Mittelklasse ist ein liberaler, in der Unterschicht ein strikter Erziehungsstil gängig. Als libertär gilt ein Erziehungsstil, für den Fall, dass das Kind mittels Begründungen und Erklärungen mittelbar gelenkt wird. Rigoros ist, wenn 'unmittelbare' Routinen gebraucht werden wie etwa Brüllen, körperliche Sanktionierung. Der liberale Erziehungsstil ermöglicht eine Identifizierung mit der Bezugsperson und gestattet eine gute Normenverinnerlichung, der rigoros führt zur Ablehnung, wenigstens zur Opposition gegen die Beziehungsperson und dadurch zu Hader in der Normenverinnerlichung und damit zudem in der Umweltausrichtung.

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